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 Die Rückkehr von Rouvena

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Envinyatar

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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Sa 24 Jul 2010 - 16:14

Zufrieden lächeln lehnte er sich an den Rand der Wanne und legte seine Arme auf die Kante. Dies war nun wieder Leben und er genoss es in vollen Zügen. Mit einem Auge blinzelte er ihr entgegen, das andere hatte er geschlossen. Nach einer Weile begann er sich in der Wanne zu drehen, schliesslich wollte sie ihm den Rücken waschen und streckte ihn Rouvena erwartungsvoll entgegen. Die sanfte Massage die sie seinem Rücken mit dem Schwamm zukommen liess tat gut und war die reinste Wohltat. Zufrieden sass er im warmen Wasser und seufzte wohlig vor sich hin. Stundenlang hätte sie weiter machen können als plötzlich ein Ruf zu ihnen vordrang.

Tarciryan schien nun wach zu sein und rief nach seinen Eltern. Wir sind hier, antwortete ihm Envi und gleich darauf kam der kleine Junge angerannt. Und ich ?, fragte er nun beinahe schon schmollend als er seine Eltern in der Wanne erblickte. Dann ziehe dein Nachthemd aus und du darfst mit uns baden, entgegnete ihm Envi freundlich und im nächsten Moment zog sich der Junge schon das Hemd über den Kopf. Envi erhob sich etwas um Tarciryan in die Wanne zu heben und setzte ihn nun zwischen Rouvena und sich selbst. Was hälst du davon wenn wir nun die Mama waschen ?, fragte er seinen Sohn grinsend. Das Kind nickte mit dem Kopf und grinste nun ebenfalls. Schon im nächsten Augenblick bekam Rouvena eine Ladung Wasser in ihr Gesicht da der Junge vergnügt im Wasser umher plantschte.

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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Sa 24 Jul 2010 - 18:23

Nach und nach entspannte sie sich, begann das gemeinsame Bad zu geniessen. Zärtlich wusch sie den Rücken des Liebsten und eben wollte sie den Schwamm nach langem Zögern über seine Lenden nach vorn führen, als eine helle Stimme sie stoppte. Leise Enttäuschung blitzte kurz in ihren Augen.....Tarciryan .....musste der Junge gerade jetzt wach werden ...wo sie herauszufinden versuchte wie weit zu gehen sie bereit war? Sie senkte den Blick als Envi sich wieder herumdreht und dem Jungen Antwort gab, sollte der geliebte Mann die Enttäuschung nicht bemerken.

Schon kam der kleine Mann angeflitzt sass ebenso schnell mit des Vaters Hilfe zwischen ihnen in der Wanne. Rouvena schnappte nach Luft als ein Schwall Wasser sie traf und schaute gespielt entrüstet. Na warte.... drohte sie, schnappte sich den Schwamm und das Kind und rubbelte den Jungen von oben bis unten ab. Dann drückte sie den Schwamm trotz seines Zappelns über seinem Kopf aus. Lachend besah sie sich das triefende Etwas in ihren Armen.

Ich glaube du solltest besser dem Papa helfen mein Sohn, und ich gehe Frühstück machen. Was haltet ihr davon?


Zuletzt von Rouvena am Mo 23 Aug 2010 - 13:57 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   So 25 Jul 2010 - 1:47

Envi sah sich das Schauspiel zwischen Mutter und Sohn sichtlich vergnügt an und als ihn Rouvena aufforderte er solle seinem Vater behilflich sein bekam auch Envi einen Schwall Wasser ab. Prustend sah er zu wie sich Rouvena aus der Wanne erhob und mit leuchtenden Augen folgte sein Blick ihrem wunderschönen Körper.

Frühstück hört sich gut an, oder Tarciryan ?, sagte er nun lachend, da sich sein Sohn mit dem Schwamm in seinen kleinen Händen an der Brust seines Vaters zu schaffen machte. Ja Hunger..., kam auch promt zurück. Also zweimal Frühstück für zwei verhungerte Krieger Rouvena. Das Feuer im Herd sollte nun heiss genug sein um Wasser zu kochen, fügte er noch lächelnd hinzu doch lange konnte er Rouvena nicht mehr ansehen. Der Naturschwamm in seinem Gesicht versperrte ihm die Sicht. Tarciryan quietschte vergnügt vor Lachen, ihm schien das Baden mit seinem Papa sichtlich Spass zu machen. Während Rouvena nun zurück in das Haus ging begann Envi noch ein bisschen mit seinem Sohn herum zu albern. Die Hälfte des Wassers war bereits heraus geschwappt als Envi plötzlich Auaaaa, brüllte. Im Eifer des Gefechtes war der kleine Junge auf ein gewisses Körperteil gestanden. Er half dem Jungen aus der Wanne und stieg ebenfalls heraus, blieb jedoch leicht nach vorn gebeugt stehen um nach zwei frischen Tüchern zu greifen. Verlegen sah ihn das Kind an als ihm Envi das Tuch gab. Es ist schon okay Tarciryan, sagte Envi versucht freundlich, kannst du dich schon selbst abtrocknen ?

Tarciryan nickte und rubbelte sich schnell trocken, wie auch Envi. Anschliessend half er dem Kind das Nachthemd überzustreifen, Laufe zu deiner Mama, mein Sohn damit sie dir etwas richtiges zum Anziehen gibt. Mit einem sanften Klapps auf den Popo des Kindes schichte er es auf den Weg. Er selbst zog sich nun auch an, streifte sich sein königsblaues Gewand über wobei es ihm ein bisschen noch schwer fiel aufrecht zu stehen. Danach ging auch er zurück in die Küche, noch immer etwas nach vorn gebeugt.

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Zuletzt von Envinyatar am So 25 Jul 2010 - 2:19 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   So 25 Jul 2010 - 2:09

Rouvena beeilte sich mit abtrocknen und anziehen, spürte sie doch seine Blicke auf sich ruhen. Macht nicht zulange. rief sie den beiden, vergnügt im Wasser herumalbernden noch zu und eilte dann in die Küche. In ihre Gedanken versunken gingen ihr die Handgriffe automatisch von der Hand. Sie war verwirrt, hatte sie soeben wirklich weiter gehen wollen? War sie schon bereit dazu? Sie wusste es nicht und ihr wurde plötzlich bewusst, das sie es erst dann wissen würde wenn sie es versuchte. Ebenso klar war ihr aber auch das sie Angst hatte, Angst davor ihn zu enttäuschen sollte sie es doch nicht schaffen. War Sehnsucht und Liebe wirklich genug um alle Hindernisse zu überwinden? Sich einfach fallenzu.....

An dieser Stelle unterbrach ein lautes "AUAAAA!!!!!" ihren Gedankengang. Schon wollte sie nachsehen was passiert war als ein kleiner Wassergeist im Nachthemd mit zerknirschter Miene in die Küche gelaufen kam. Hab Papa aua macht... brachte er leise hervor...Wollte aber nicht..... Liebevoll nahm sie den Jungen auf den Arm.
Ich bin sicher der Papa weiss das du das nicht wolltest Tarciryan. Schau, das Frühstück ist fertig, jetzt zieh wir dich schnell an und dann essen wir, ja. Das Kind nickte, schon halb getröstet und schnell ging Rouvena mit ihm in die Schlafstube. Als sie zurückkamen war auch Envi da und Rouvena sah ihn fragend an.

Was ist denn passiert? Tarciryan war ganz zerknirscht und traurig.


Zuletzt von Rouvena am Mo 23 Aug 2010 - 13:58 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   So 25 Jul 2010 - 2:53

Envi sass auf einem der Hocker als die beiden zurück in die Küche kamen, Tarciryan nun vollständig angezogen und auf dem Arm seiner Mutter. Nichts schlimmes, gab er als Antwort zurück, er ist beim Spielen nur auf eine etwas empfindliche Stelle meines Körpers getreten. Aber es ist einfach immer wieder schön wenn der Schmerz nachlässt, fügte er nun breit grinsend hinzu. Gibst du mir unseren Sohn bitte ? Er streckte seine Arme nach dem Kind aus und Rouvena übergab ihm den Jungen. Traurig sah ihn Tarciryan an doch Envi sprach nun leise mit ihm: Es ist nichts passiert Tarciryan, eines Tages wirst du das auch erleben und ebenso auaaa sagen wie ich eben. Es tut eben eine Weile weh weil diese Stelle bei einem Mann ziemlich empfindlich ist... vor allem wenn ein kleiner Junge wie du darauf tritt. Und ich weiss du tust das nicht mit Absicht, fügte er nun lächelnd hinzu und gab dem Kind einen liebevollen Kuss auf die Stirn. Aber nun wollen wir frühstücken, du hast doch auch Hunger, oder ?

Glücklich, dass sein Papa nicht böse auf ihn war sprang er von Envis Schoss und ging schnell zu seinem Stuhl und kletterte darauf. Dann sah er seine Mama erwartungsvoll an, wie auch Envi, der Rouvena nun fragte: Was hast du alles Gutes für uns hungrige Krieger zum Frühstück ? Er zwinkerte zu seinem Sohn worauf dieser bestimmt sagte: Ja Hunger wie Papa, und um sein Anliegen zu untermalen klopfte er ein paar mal mit seinem Löffel auf den kleinen Holzteller. Grinsend sah er nun zu Envi und wurde plötzlich ernst. Weisser Baum Papa, kam aus seinem Mund und er zeigte auf die Stickerei auf Envis Gewand. Tatsächlich war darauf der Weisse Baum von Gondor in silbernen Fäden gestickt wie auch die sieben Sterne und oben auf die Krone des Königs. Envi sah ihn erstaunt an und fragte seinen Sohn: Woher weisst du das Tarciryan ? Das Kind zuckte mit den Schulten und sagte nur: Geträumt von Weissem Baum ... Baum aber krank ...

Envi erhob sich: Entschuldige mich für einen Moment Rouvena, und er ging nach nebenan in das Wohnzimmer. Mit beiden Händen stützte er sich auf der Fensterbank ab und konzentrierte sich. Seine Gedanken flogen über das Land, weit über die Grenzen der Schotten und Kelten hinaus.

Ada ? rief er. Ada, wo bist du ? Er war in der Halle des ewigen Feuers und stand vor der Statue, die einst die Bruchstücke seines Schwertes in Händen hielt. Noch immer lag dort das dunkelblaue samtige Tuch und Envi strich mit seiner Hand darüber als im plötzlich eine Stimme antwortete, es war jedoch nicht die Stimme Adas, die er erhofft hatte. Envi drehte sich um und erblickte zum seinem Erstaunen Glorfindel. Der Elb kam auf ihn zu: Aragorn, mein Freund, es ist lange her das wir uns sahen wenn auch nun nur durch unsere Gedanken. Aber ich bin erfreut das du noch lebst. Das wollte ich eben von dir sagen Glorfindel, erwiderte Envi, hatte ich mich seiner Zeit getäuscht oder war ich derartig in Trauer versunken ? Nein, mein Freund du hattest dich nicht getäuscht, die Valar sandten mich erneut zurück. Noch ist meine Aufgabe nicht erfüllt und bis dahin muss ich hier verweilen. Ich muss dir etwas sagen Glorfindel, sagte Envi, ich glaube, ich bin mir ziemlich sicher... ich habe Elanor gefunden, sie hat es überlebt. Für einen Elben zeigte Glorfindel nun wahre Gefühle und sank auf einen der Stühle. Aragorn, bist du dir wirklich sicher das es meine Elanor ist. Envi nickte und sagte leise: Nach allem was ich bisher von ihr weiss, was ich in ihr sehen konnte muss sie es sein. Sie erinnert sich immer wieder Bruckstückhaft an gewisse Dinge, Dinge die nur jemand wissen kann der ... , er stockte, ... der das Masaker damals mit angesehen hatte, fügte er nun noch leiser hinzu.

Glorfindel hob die Hände gen Himmel: Den Valar sei Dank und ich gelobe alles zu tun um in Mandos Hallen eines Tages einziehen zu können. Aragorn und ich stehe tief in deiner Schuld. Wo ist meine Tochter nun ? Envi antwortete ihm: Bei mir, sie ist in Sicherheit mein Freund.... sie ist meine Frau. Glorfindel lächelte: Meinen Segen hast du ... habt ihr selbstverständlich. Ich wüsste keinen besseren Mann für meine Tochter. Und wir haben einen Sohn, sagte nun Envi noch ergänzend, du hast schon einen Enkel. Aber Glorfindel eben wegen Tarciryan habe ich um diese Verbindung erbeten. Er hat meine Fähigkeiten geerbt, er kann Dinge sehen die weit entfernt geschehen, wie auch ich. Eben erklärte er mir der Weisse Baum wäre krank, was weiss man in Imladris darüber ?

Glorfindel erhob sich wieder. Der Dunkle Herrscher wird mächtiger, jedoch nur langsam und du weisst wie der Weisse Baum auf die Abwesenheit des Königs reagiert. Aber mache dir noch keine Sorgen, das letzte was wir hier hörten, und dies ist noch nicht sehr lange her, verliert er hin und wieder ein Blatt. Der Bote Faramirs hatte jedoch versichert, dass es noch keinen Grund zur Besorgnis gäbe. Elrond ist in Lórien um sich mit Galadriel zu beraten, er wird dort noch eine Weile bleiben, bis dahin bin ich der Höhste hier in Imladris. Sage bitte meiner Tochter, dass ich sehr froh bin und das ich mich auf den Tag freue an dem ihr wieder in unser Land kommen werdet. Nun müssen wir aber die Verbindung beenden Aragorn, wir sind uns nicht sicher in wie fern der Dunkle Herrscher solche Verbindungen aufspüren kann und noch seit ihr dort, wo immer ihr euch auch befindet, in Sicherheit vor ihm und seiner Rache an dir. Nur lasse dir nicht zu viel Zeit mit deiner Heimkehr, dein Volk benötigt dich. Namárie Elessar Envinyatar.


Die Halle des Feuers begann vor Envis Augen zu verschwimmen und allmählich war er sich wieder bewusst wo er wirklich war.

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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   So 25 Jul 2010 - 12:55

Ohhh.... entfuhr es ihr als sie verstand, reichte ihm aber den Jungen und lächelte leicht bei Envis Erklärungen, während sie Tee in die Becher gab und sich dann ebenfalls setzte. Gerade wollte sie fragen was sie den zweien denn aufs Brot Brot geben sollte, als Tarciryan sie erneut verblüffte und über den weissen Baum sprach. Wieder stellte sie sich die Frage woher das Kind all diese Dinge wusste. Lag es an dem Stein der um seinen Hals lag?

Fast im gleichen Augenblick entschuldigte sich Envi, leicht abwesend und verlies die Küche. Noch schaute sie ihm nachdenklich nach, als erneut Tarciryan etwas sagte. Papa weit weg....zu Hause.... doch gleich darauf lachte er und forderte:Mama Hunger....essen...Brot mit Honig.

Natürlich Schatz...aber bleib bitte ruhig sitzen ja? lächelte sie liebevoll und bestrich ein Brot das sie in mundgerechte Stücke teilte und ihm hinstellte. Schön ordentlich essen ...mahnte sie,sah das Kind an und fragte plötzlich. Sag Liebling was würdest du sagen wenn du einen Bruder bekommst mit dem du spielen kannst? Tarciryan sah nur kurz auf und gab wie nebenbei Antwort.

Ana...kommt bald...freu mich... und kaute mit vollen Backen weiter.


Zuletzt von Rouvena am Mo 23 Aug 2010 - 14:00 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   So 25 Jul 2010 - 17:49

Envi blieb noch eine Weile am Fenster stehen und beobachtete die Wachablösung innerhalb der Mauern der Burg. Aus der Küche vernahm er die Stimme von Tarciryan, der seiner Mama verkündete das er sich auf seinen Bruder freute. Lächelnd senkte Envi den Kopf. Einerseits war er glücklich darüber, dass sein Sohn all seine Fähigkeiten geerbt hatte und dennoch machte es ihm etwas Angst. Der Junge war noch sehr klein und als er selbst in diesem Alter war beunruhigte es seine Mutter, dass er Dinge wusste und sehen konnte, die er noch nicht einmal verstand. Ein Jahr nachdem sein Vater durch einen Orkpfeil getötet wurde und er wieder einmal mit seiner Mutter am Grab seines Vaters stand hatte er ihr exakt erklärt wie sein Vater das Leben verlor. Im ersten Moment sah ihn seine Mutter entsetzt an. Es war Envis erstes Mal das er diese Fähigkeit zeigte. In den Jahren darauf lehrte ihn Ada diese Gabe zu lenken und doch versagte er immer wieder. Wie er bei Elfi versagt hatte.

Langsam kam er zurück in die Küche und setzte sich an den Tisch. Nachdem er einen grossen Schluck Tee zu sich genommen hatte sah er Tarciryan an, der mit Genuss sein Honigbrot verspeiste. Dein Bruder Anárion wird bald bei uns leben, sagte er dem Kind zugewandt, weisst du auch woher er seinen Namen hat ? Envi wollte es nun wissen in wie weit sein Sohn seine Gabe schon zu lenken wusste.
Tarciryan sah seinen Vater eine Weile an und sagte plötzlich: Ja .. grosser König ... ganz lange her ... , sagte er bestimmt. Envi nickte zustimmend und nun wusste er auch wie weit das Kind schon war.
Er nahm sich ein Stück Brot und bestrich es mit Butter als er die beiden freundlich fragte: Wollen wir nach dem Frühstück erst einmal nach unserem Haus schauen ?

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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   So 25 Jul 2010 - 20:50

Nachdenklich und leicht besorgt ruhte ihr Blick auf dem Kind und eine bange Frage stand in ihren Augen als Envi zurückkam. Er schien die letzte Frage des Sohnes gehört zu haben, seine Worte liessen darauf schliessen. Und wieder beantwortete Tarciryan ein Frage so beiläufig das ihr ein Schauer über den Rücken lief.

"was ist das?" fragte ihr Blick mit dem sie Envi ansah, erwartete aber vor dem Jungen keine Antwort. Langsam ass sie ihr Brot, fragte den Sohn, der seines schon vertilgt hatte ob er noch etwas möchte. Mit Speck... kam die Antwort sogleich und Rouvena schüttelte lächelnd den Kopf. Honig und Speck, eindeutig sein Vater.

Ja nach dem Haus sehen wäre gut, dann können wir gleich schauen wie es richtig sein soll. Nur ...ich weiss nicht ob die Hosen schon ganz trocken sind.

Sie befürchtete das sie doch noch etwas klamm sein könnten und ärgerte sich, das sie diese nicht noch in der Nacht gewaschen hatte.


Zuletzt von Rouvena am Mo 23 Aug 2010 - 14:01 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   So 25 Jul 2010 - 21:54

Auf Rouvenas Blick hin schüttelte er nur sacht den Kopf und sagte leise: Nachher. Gleich darauf wieder freundlich und in normalen Tonfall: Nun, Tarciryan weiss was gut ist, oder mein Sohn ? Envi schnitt eine Scheibe Speck ab mit seinem scharfen Dolch und reichte es Rouvena. Er selbst sah sich erst einmal die verschiedenen Gläser auf dem Tisch an, die seine geliebte Frau aus der Vorratskammer geholt hatte. Himbeermarmelade... das hatte ich schon lange nicht mehr, verkündete er erfreut nachdem er eines der Gläser näher in Augenschein genommen hatte. Sogleich strich er sich dick von der Marmelade auf sein Brot und begann es genüsslich zu verspeisen. Lecker ..., kam es zwischen zwei Bissen aus seinem Mund.

Während er sich seine zweite Scheibe bestrich sagte er zu Rouvena: Mache die keine Gedanken wegen meinen Hosen, ich sah, dass ein paar der Wachposten, die ich gut kenne nun auf ihrem Posten sind. Sicherlich kann ich mir für heute von einem etwas ausleihen. Gleich nach dem Frühstück gehe ich eben zu ihnen. Ein paar davon haben in etwa meine Grösse. Nachdem er noch zwei Scheiben Brot und zwei frisch gekochte Eier gegessen hatte half er Rouvena all die Köstlichkeiten wieder in der Vorratskammer zu verstauen. Ich gehe eben zu den Wachen mein Abendstern, sagte er Rouvena zugewandt und gab er noch schnell einen kleinen, zärtlichen Kuss bevor er sich mit eilenden Schritten auf den Weg machte.

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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   So 25 Jul 2010 - 22:21

Sie bendeten ihr Frühstück in aller Ruhe. Gemeinsam räumten sie den Tisch ab, verstauten die Lebensmittel wieder in der Vorratskammer. kurz schmiegte sie sich an als der Liebste sie sanft küsste, um sich dann auf den Weg zu den Wachen zu machen von denen er sich eine Hose ausleihen wollte.

Tja mein Sohn das wird wohl Arbeit für den Schneider geben, wir können deinen Vater ja nicht ständig in geliehenen Hosen herumlaufen lassen und du bist auch schon gewachsen und brauchst etwas Neues.

Liebevoll zerwunschelte sie dem Kind das Haar, und machte sich daran die Schlafzimmer aufzuräumen und die Betten zu machen. Rasch zog sie sich noch Schuhe an um fertig zu sein wenn der Liebste zurückkam. Währenddessen suchte Tarciryan ein paar seiner Holztiere zusammen die er unbedingt mitnehmen wollte. Mit verträumtem Lächeln sah sie ihm zu. Wie sehr sie ihre kleine Familie doch liebte. Ohne sie würde das Leben grau und leer sein.


Zuletzt von Rouvena am Mo 23 Aug 2010 - 14:01 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Mo 26 Jul 2010 - 14:19

Envi kehrte zurück mit einem Bündel unter dem Arm und betrat nun das Schlafzimmer in dem noch Rouvena das Bett fertig machte. Ohne darüber nachzudenken öffnete er die oberen Schlaufen von seinem Gewand und streifte es sich über den Kopf. Er entrollte das Bündel und zum Vorschein kamen zwei Wollhosen mit Schottenmuster. Seufzend hielt er sie beide Rouvena hin: Immer müssen sie ihre Clan Zugehörigkeit demonstrieren. Was meinst du, welche passt mir ? Während sie die Hosen musterte ging er zu seiner Kiste und zog ein frisches Leinenhemd heraus und zog es sich über.

Müssen wir noch etwas mitnehmen wenn wir gleich zu unserem Haus gehen oder wollen wir erst einmal schauen was die Helfer der Königin schon alles mitgebracht haben ?, fragte er sie als es im gleichen Moment an die Tür klopfte. Envi nahm Rouvena die Hosen ab und bat sie an die Tür zu gehen. Ohne lange nachzudenken stieg er nun eilends in eine der Hose, die ihm gut zehn Zentimeter zu kurz war aber als er dann seine Stiefel anzog sah man es zum Glück nicht mehr. Schon vernahm er eine bekannte Stimme, McRyan begrüsste Rouvena freundlich und fragte nach Envi.

Madainn mhath junge Frau, ich hoffe Ihr hattet eine angenehme Nacht im Gästehaus aber wäre es möglich Euren Herrn Gemahl zu sprechen ? Es ist dringend. Envi kam nun an die Tür und begrüsste den alten Mann ehrwürdig: Mae Govannen McRyan, was kann ich für Euch tun ? Ihr seht besorgt aus. McRyan antwortet ihm: Meister Envinyatar wir müssen unter vier Augen sprechen. Und an Rouvena gewandt: Verzeiht MyLady aber Ihr bekommt ihn gleich zurück. Envi bat den alten Schotten herein und führte ihn in die Küche und schloss die Tür nachdem sie beide eintreten waren. Setzt Euch, möchtet ihr noch einen Becher Tee oder schon etwas härteres ?, fragte er McRyan freundlich und deutete auf einen der Stühle. Der alte Mann setzte sich: Wenn Ihr einen Schluck Whiskey für mich hättet wäre es mir lieber und am Besten schenkt Ihr Euch auch gleich einen ein. Die Nachricht, die ich habe ist nicht gut. Envi nickte, ging zu einem der Schränke und holte zwei Becher heraus, die er beide mit dem goldgelben Getränk bis zur Hälfte füllte. Zurück am Tisch stellte er McRyan einen davon hin und nahm nun ebenfalls Platz. Keine guten Nachrichten sagtet Ihr ?, fragte er den Mann besorgt. Nachdem Ihr gestern unsere Königin aufgesucht hattet verliess sie die Burg und die Stadt mit ihrem Pferd. Ihr wisst, sie reitet gerne durch ihre Ländereien jedoch kam gestern bei Nacht ihr Pferd alleine zurück. Ich sandte sofort einige unserer besten Reiter aus sie zu suchen, doch bislang ohne jeden Erfolg. Meister, Ihr wisst, die Stadt darf nicht ohne einen Herrscher verbleiben. Wir hielten noch in der Nacht Rat darüber wer unsere Königin vorläufig als Statthalter vertreten könnte und unsere Wahl fiel auf Euch Envinyatar.

Envi sah McRyan erstaunt an. Auf mich ?, fragte er ihn verblüfft, Aber McRyan ich bin kein Schotte, ich lebe erst seit ein paar Monaten in dieser Stadt ... , doch weiter kam er nicht, der alte Mann hob seine Hand um ihn zu unterbrechen. Ihr seid nicht nur ein einfacher Bergmann und Künstler Envinyatar, das habe ich schon lange bemerkt, Ihr seid von hoher Abstammung und bei weitem klüger als Ihr immer vorgebt. Hinzu kommt, dass Ihr ein erfahrener Heerführer seid. Ich bitte Euch im Namen des Volkes von Loch nam Madadh übernehmt vorläufig die Staatsgeschäfte im Rang eines Statthalters bis zur Rückkehr unserer Königin.

Bevor Envi ihm Antwort gab benötigte er erst einmal einen grossen Schluck Whiskey aus seinem Becher. Dann begann er leise: Unter einer Bedingung McRyan, Rouvena und ich ziehen dennoch in das Haus am Stadtrand ein. Eure Ahnung behaltet bitte für Euch, Ihr scheint wirklich ein sehr weiser Mann zu sein und zum Teil irrt Ihr Euch leider nicht. Aber es muss unter uns bleiben, dass müsst Ihr mir versprechen. Was immer Ihr wünscht Mylord, gab der alte Mann zurück, erhob sich und verneigte sich vor Envi. Bitte nicht McRyan, bat ihn Envi sogleich. McRyan erhob seinen Becher, Auf unseren neuen Statthalter, möge er uns mit Güte und Weisheit regieren bis unsere geliebte Königin den Weg nach Hause findet. Die Becher klangen aneinander und beide leerten sie mit einem Zug.

Ich werde nach dem königlichen Schneider rufen lassen MyLord damit er Euch in entsprechende Gewänder kleiden kann, sagte McRyan als er nun an der Küchentür stand. Sobald er sich in der Burg befindet werde ich nach Euch rufen lassen. Envi nickte antwortete ihm jedoch: Wir wollten eben aufbrechen und nach dem Haus schauen, also entsendet den Boten bitte dorthin. Der alte Mann verneigte sich noch einmal vor dem neuen Statthalter und verliess die Küche. Envi vernahm wie er sich nun auch von Rouvena verabschiedete und wie die Tür des Gästehauses in ihr Schloss fiel.

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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Mo 26 Jul 2010 - 14:43

Es dauerte nicht lange bis der Liebste zurückkam und mit einem Päckchen unter dem Arm die Schlafstube betrat. Als er dieses dann aufmachte begann sie zu lachen. Schottenkaro...aussgerechnet ihr Envi in karierten Hosen. Das Lachen erstarb jedoch sogleich als er sich ohne nachzudenken entkleidete und nun vor ihr stand wie die Valar ihn geschaffen hatten. der Mund wurde trocken, ein Kribbeln machte sich im Bauch breit und die Augen bekamen einen neuen Glanz.
Beinah war sie froh darüber das es just in dem Augenblick an der Haustür pochte und sie eilte fast fluchtartig davon um zu öffnen. So ersparte sie sich die Antwort auf seine Fragen, war sie doch nicht sicher ob ihre Stimme ihr gehorcht hätte.

Freundlich begrüsste sie McRyan, bat ihn herein, bemerkte dabei den sorgenvollen Ausdruck seines Gesichtes. Sehr nachdenklich sah sie den Männern nach, die nun in der Küche verschwanden. Etwas war geschehen, da war sie sicher, und es war nichts Gutes. langsam ging sie in die Wohnstube wo Tarciryan noch mir seinem Spielzeug beschäftigt war. Der Papa hat noch Besuch, aber danach gehn wir. lächelte sie das Kind an und lies sich in einen der Sessel sinken.

Es dauerte eine ganze Weile bis die beiden Männer ihr Gespräch beendet hatten und McRyan sich mit einer Verbeugung verabschiedete. Rouvena sah sehr wohl die steile Falte auf der Stirn des Liebsten, doch sie fragte nicht. Envi würde ihr schon sagen was sie wissen durfte oder auch wissen musste.


Zuletzt von Rouvena am Mo 23 Aug 2010 - 14:02 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Mo 26 Jul 2010 - 15:05

Sorgenfalten traten auf seine Stirn als er nun aus der Küche kam und sein Blick auf Rouvena fiel. Wortlos nahm er sie in seine Arme und hielt sie minutenlang einfach nur eng an sich gedrückt.

Wir sollten nun aufbrechen mein Abendstern, sagte er leise und band sich noch seinen Gürtel mit seinem Dolch um die Lenden. An der Tür wartete er auf die beiden, die nun aus dem Wohnzimmer kamen und Tarciryan kam strahlend auf seinen Vater zugerannt, einige Holzfiguren in seinen kleinen Händen haltend. Willst du alle mitnehmen ?, fragte ihn Envi mit einem Grinsen worauf der Junge ebenso grinsend nickte. Envi nahm nun auch noch seinen Rucksack von einem der Haken im Vorraum, ging in die Knie und hielt ihn seinem Sohn auf. Aber dann packen wir alles hier in den Rucksack Tarciryan. Der Weg zum Haus ist holprig und du solltest deine Hände frei haben. Vorsichtig legte das Kind nun die Figuren in Papas Rucksack. Envi öffnete die Tür und der Junge rannte vergnügt voraus.

Es ist etwas geschehen Rouvena, sagte er zu seiner geliebten Frau und legte ihr einen Arm um die Schultern während sie die Tür verschloss, unsere Königin wird vermisst. Sie war ausgeritten jedoch kehrte nur ihr Pferd zurück Die Suche nach ihr war bisher erfolglos. Und ... , er stockte kurz und nickte den Wachen zu, die sich vor ihm verneigten, ... der Rat hat beschlossen, dass ich solange als Statthalter die Stadt regieren soll. Allem Anschein nach hatte sich die Kunde über seine Ernennung schon herum gesprochen, von allem Seiten kamen nun die Soldaten der Königin aus Türen und Wachhäuschen um ihm zu huldigen.

Sie verliessen die Burg und schlugen nun den Weg aus der Stadt ein, den sie gestern herauf gekommen waren. Tarciryan verhielt sich wie ein Kind in seinem Alter, rannte hin und her, lachte und musste sich alles ansehen.

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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Mo 26 Jul 2010 - 20:12

Endlos schien die Zeit in der er sie wortlos umschlungen hielt, bis er sie schliesslich wieder freigab und zum Aufbruch drängte. Immer noch hatte er kein Wort gesagt, packte nun mit seinem Sohn die Holztierchen in einen Rucksack. Erst draussen begann er zu reden,und seine Worte liessen sie schwer schlucken.

Die Königin vermisst und Envi, ihr Envi als Regent eingesetzt? Statthalter von Loch nam Madadh? Fieberhaft jagten sich die Gedanken hinter ihrer Stirn und nur automatisch rief sie Tarciryan zu nicht zu weit vorzulaufen. Sie bemerkte auch die Huldigungen kaum die dem geliebten Mann entgegen gebracht wurden. Eine Zeitlang ging sie schweigend an seiner Seite, dann blieb sie urplötzlich stehen und sah den Liebsten aus grossen Augen fragend an.

Wird sich nun alles für uns ändern Envi? Müssen wir ...oder musst du...nun in der Burg wohnen?

Und sehr leise kam die bange Frage: Wirst du nun noch Zeit für uns haben?


Zuletzt von Rouvena am Mo 23 Aug 2010 - 14:03 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Mo 26 Jul 2010 - 21:13

Er konnte die Verunsicherung in ihrer Stimme deutlich vernehmen. Ich denke nicht, dass sich etwas für uns ändern wird Rouvena, gab er ihr als Antwort zurück und strich ihr sanft über die Nase, ausser das ich nun wohl nicht mehr in den Stollen gehen werde. Also, wenn man es von dieser Warte aus betrachtet heisst es eigentlich, dass du weniger Arbeit mit Waschen haben wirst. Er grinste sie nun an und gab ihr einen zärtlichen Kuss auf die Nasenspitze. Komm, lass uns weiter gehen ... Tarciryan ist schon ein gutes Stück voraus gerannt. Er legte wieder seinen Arm um ihre Schulter und sie gingen weiter den Weg entlang.

Wir werden nicht in der Burg leben, erklärte er Rouvena während sie sich auf den Weg machten, das war meine Bedingung an McRyan. Und ich werde mir immer Zeit für euch beide bzw. euch drei nehmen. Tarciryan kam auf sie zugerannt. Er hatte ein paar Wildblumen mit samt Wurzeln für seine Mama geplückt und hielt sie nun Rouvena strahlend entgegen. Für meine Mama, verkündete er mit einem breiten Lachen im Gesicht und kaum hatte sie die Blumen entgegen genommen als er auch schon wieder davon rannte.

Meine kleine Reise nach Tara werde ich dennoch tun Rouvena, sagte nun Envi leise zu ihr, vielleicht finde ich auf diesem Weg Nata, wer weiss was ihr zugestossen ist.

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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Mo 26 Jul 2010 - 22:09

Erleichert war sie schon, hatte sie doch ein wenig befürchtet das die Staatsgeschäfte ihn ihr entreissen würden.

Ein leises Ich liebe dich... flüsterte sie ihm zu als sie weitergingen. Stolz hielt ihr Tarciryan einen kleinen Blumenstrauss entgegen, strahlte sie an als sie diesen annahm. Danke schön mein Schatz... sagte sie lächelnd doch der Knirps war schon wieder davongelaufen, genoss diese Freiheit in vollen Zügen.

Ich sollte ihm zeigen wie man Blumen richtig pflückt und nicht mit Stumpf und Stiel ausrupft... lachte sie und besah sich die mit den Wurzeln ausgerissenen Sommerblumen. Dann jedoch wurde sie wieder ernst. Du solltest bald reiten und Anárion holen.... leise seufzte sie. Und solltest du etwas in Erfahrung bringen über die Königin, hoffe ich sehr das es gute Nachrichten sind.

Fast waren sie nun schon an ihrem neuen zu Hause angekommen, und konnten bereits leises Hämmern und klopfen vernehmen.


Zuletzt von Rouvena am Mo 23 Aug 2010 - 14:06 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Di 27 Jul 2010 - 1:24

Envi musste lachen als er nun sah wie radikal sein Sohn die Blumen wirklich gerupft hatte anstatt sie zu pflücken. Es war schön, dass sie nun solch eine Familie sein konnten, gemeinsam lachen, wieder Arm in Arm durch die Strassen laufen und gemeinsame Ziele hatten. Weisst du Rouvena, begann er nun plötzlich, vielleicht ist es nicht schlecht wenn ich nun eine Weile hier Statthalter bin. Eine kleine Übung für später wenn wir wieder in unserer Heimat sind. Ich glaube, allmählich habe ich verlernt wie man ein Volk regiert. Zulange schon lebe ich als einfacher Waldläufer oder als Bergmann, der seiner täglichen Arbeit nach geht. Das Leben als Waldläufer kenne ich noch gut aus meiner Jugend. Lange Jahre bin ich durch die Ländereien gezogen, habe die verschiedenen Reiche der Elben und Menschen kennen gelernt. Ihre Sprache, ihre Eigenheiten und Gewohnheiten... es waren schöne Jahre, schöner als die vielen Jahre hier als Waldläufer.

Sie waren nun bei ihrem zukünftigen Haus angelangt und man sah schon vom Gartentor aus, dass dort viele fleissigen Hände am werken waren. Baumaterial lag nun links und rechts von dem kleinen Weg im Gras und es kam ihnen einen Staubwolke entgegen als sie vor der Tür standen. Ein junger Mann trat an die Tür und erkannte nun Envi. Er verneigte sich sofort und entschuldigte sich mehrmals bis Envi ihn auf die Schulter kopfte: Es ist in Ordnung, sagte er freundlich zu dem jungen Mann, macht Euch keine Gedanken, wir sind froh das es hier derartig zügig voran geht. Zusammen mit Rouvena betraten sie nun das Haus und Envi war erstaunt wie es hier schon aussah.

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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Di 27 Jul 2010 - 1:54

Du wirst ein guter Statthalter sein Liebster...genauso wie du ein guter König sein wirst für dein, nein unser Volk. Ob ich dagegen jemals bestehen kann.... Liebevoll lächelte sie den Mann an ihrer Seite an. Ihr war es gleich wer er war oder was er war, solange sie sich seiner Liebe sicher sein konnte.

Im Haus herrschte reges Treiben, an allen Ecken und Enden waren fleissige Hände dabei zu erneuern, auszubessern und Rouvena war erstaunt und erfreut zu sehen wie weit die Arbeiten schon vorangegangen waren. So waren die Türen schon ausgewechselt und die morschen Fensterbretter entfernt worden. Ein paar Arbeiter waren dabei die Holzdielen des Fussboden zu kontrollieren. Hin und wieder wurde sie angesprochen und nach Änderungswünschen gefragt und unsicher, fast schüchtern erklärte sie was wie wo gemacht werden sollte.

Schliesslich flüchtete sie zu Tarciryan in den Garten, doch auch hier waren schon emsige Leute dabei das Gras abzusensen.
Etwa überflüssig kam sie sich vor, nichts tun zu können und nur zuzusehen war ihr fremd. Einzig Tarciryan war in seinem Element. Er fragte beinahe jedem regelrecht Löcher in den Bauch, wollte alles genau wissen.


Zuletzt von Rouvena am Mo 23 Aug 2010 - 14:10 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Di 27 Jul 2010 - 3:04

Verblüfft sah sich Envi um. Es erschien ihm als ob alle Handwerker der Stadt von der Königin beauftragt wurden das Haus zu renovieren. Die bisher etwas von Holzwürmern zerfressene Eingangstür war schon durch eine massive Eichentür ersetzt worden und zwei Zimmermeister, die Envi bekannt waren trugen eben neue Dielenbretter herein. Madainn mhath MyLord kam es von allen Seiten als sie ihren neuen Statthalter sahen. Envi fühlte sich ein bisschen überflüssig bei all den fleissigen Händen und Arbeitern. Eigentlich hatte er sich vorgestellt selbst Hand an zu legen und einiges im Laufe der Zeit zu reparieren. Aber das schien sich erledigt zu haben und als nun auch plötzlich ein paar Frauen, bewaffnet mit Besen, Eimern und einer Menge Lappen, das Haus betraten hatte Envi den Eindruck, dass auch Rouvena keine Arbeit mehr übrig blieb. Eben wollte er hinaus in den Garten schauen als ein junger Bursche herein gerannt kam, völlig atemlos.

MyLord ... Mc... Ryan ... , begann er hechelnd doch Envi unterbrach ihn: Holt erst mal wieder Luft und nimm dir einen Schluck Wasser, ich bin sicher derartig wichtig ist es nicht, dass dafür keine Zeit wäre. Der Bursche sah seinen neuen Statthalter glücklich an und ging zu dem grossen Wasserfass und trank eine Kelle leer. MyLord, McRyan schickt mich zu Euch, kam es nun ruhiger, der Schneider ist nun in der Burg und erwartet Euch. Und ihr sollt Eure Gemahlin und den kleinen Jungen mitbringen. Das ging aber schnell, erwiderte Envi grinsend, dann richte bitte McRyan aus, dass wir uns in wenigen Augenblicken auf den Weg zurück machen werden. Wir wollen hier nur noch ein paar Dinge klären. Der Bursche nickte und verneigte sich vor Envi und entschwand wieder durch die neue Tür. Envi wollte ihm noch sagen, dass er nun nicht mehr dermassen rennen müsste aber es war schon zu spät. Kopfschüttelnd aber lachend verliess er das Haus durch die Hintertür, deren Rahmen nun wieder fest im Gemäuer verankert war.

Selbst der Garten war kaum mehr zu erkenne, wo noch gestern kniehoch das Gras stand war nun im hinteren Teil eine geschlossene kurze Rasendecke. Tarciryan hatte eindeutig eine Menge Spass, rannte von einem Arbeiter zum nächsten, stellte alle möglichen und unmöglichen Fragen und Rouvena war mit einem älteren Arbeiter im hinteren Teil des Gartens in ein Gespräch vertieft. An dieser Stelle hatte sie ihm gestern noch erklärt was sie hier einmal anpflanzen möchte. Als nun Envi zu ihnen stiess war der Gärtner eben dabei Rouvena zu erklären welche Sorten an Obstbäumen er ihr setzen könnte. Ich unterbreche euch ungerne, sprach er die beiden an, aber eben war ein Bote hier. Wir müssen zurück in die Burg, der Schneider erwartet uns. An Rouvena gewandt: Seid ihr euch schon einig was du alles haben möchtest ?

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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Di 27 Jul 2010 - 15:25

Neu war es, ungewohnt andere für sich arbeiten zu lassen, dementsprechend tat Rouvena sich schwer dabei ihre Vorstellungen weiter zu geben. Eben nun trat einer der Gärtner an sie heran um über die Auswahl an Obstbäumen und Sträuchern mit ihr zu reden. Hilfesuchend sah sie sich nach dem Liebsten um, doch auch dieser war ebenfalls mit einem der Handwerker beschäftigt.

So entschied sie sich für eine Anordnung im hinteren Teil, Apfel, Kirsch und Pflaumenbäume, dazwischen Himbeer und Brombeersträucher um eine natürliche Abgrenzung zu schaffen. Noch während sie sich besprachen kam der Liebste auf sie zu, erklärte sie würden auf der Burg erwartet.
Der Schneider? Der wartet auf uns? Rouvena seufzte. Was wohl noch alles? Mir schwirrt schon der Kopf.

Verlegen registrierte sie das die leute sich nicht nur vor dem Liebsten verneigten, auch ihr und Tarciryan brachten sie Ehrerbietung entgegen.
Ich mag es nicht wenn die Leute sich vor mir verbeugen... sagte sie, während sie sich auf den Weg zur Burg machten. Ich bin doch nichts Besonderes...nur Rouvena...einfach nur Rouvena.


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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Di 27 Jul 2010 - 16:05

Envi freute sich schon auf die erste Ernte aller Bäume und Sträucher, die sie ausgesucht hatte. Als sie nun den Garten verliessen fragte er sie leise: Kochst du dann auch Himbeermarmelade mein Abendstern ?, und aus den Augenwinkel sah er wie sich Tarciryan beim Gedanken an diese Marmelade die Lippen leckte. Das scheinst du wohl auch zu mögen mein Sohn, grinste ihm Envi zu und der kleine Junge nickte begeistert. Auf ihrem Weg zurück in die Burg gab es immer wieder Bewohner, die ihnen beiden huldigten und Rouvena war dabei nicht wohl.

Daran wirst du dich leider gewöhnen müssen Rouvena. Wenn wir in meiner Heimat sind wird es nicht anders sein. Dort bist du die Königin, hier nur die Frau des Statthalters, erklärte ihr nun Envi auf dem Weg. Und somit bist du etwas besonderes mein Abendstern. Ich mag es auch nicht unbedingt aber es zeigt uns doch, dass uns das Volk achtet, akzeptiert und vor allem liebt. Dies alles ist wichtig für einen Herrscher. Wenn du von deinem Volk nicht geliebt und geachtet wirst regierst du nicht weise und gerecht. Dann sollte ein verünftiger Herrscher besser abtreten, nur tun sie das nicht. Zumeist werden daraus brutale Diktatoren, die ihr Volk unterdrücken, ihnen unnötig hohe Steuern aufdrängen und unmenschliche Gesetze erlassen. Sie verwenden dafür ihre Eintreiber, die teils mit aller Brutalität vorgehen um die Dekrete des Herrschers einzutreiben. Seine Stimme klang nun traurig und etwas verärgert zugleich.

Der Dunkle Herrscher in meiner Heimat unterdrückt auf ähnliche Weise Völker. Sie sind im Zinspflichtig und zumeist fordert er von ihnen Truppen für seinen Krieg. Immer wieder ziehen Scharen von Ostlingen und Haradrim durch das Schwarze Tor des Morannon. Ihre gefährlichste Waffe sind ihre Olifanten, mächtige grosse, graue Tiere, denen unsere Pfeile kaum etwas anhaben können. Sie tragen Gestelle mit mindestens fünfzehn Bogenschützen und diese Tiere stampfen alles nieder was ihnen in den Weg kommt. Sie waren an der Gabelung der vier Gassen angekommen und Envi blieb plötzlich stehen und sein Blick fiel durch die Gasse, in der seine Schmiede war und deren Ende auf dem Marktplatz verlief. Dort herrschte ein reges und munteres Treiben, niemand fülhlte sich gefährdet und Envi hoffte inständig, dass dies noch lange der Fall sein würde. Er wollte nicht als ein Kriegsherr in die Geschichte von Loch nam Madadh eingehen.

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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Di 27 Jul 2010 - 16:36

Natürlich,schmunzelte sie, kannte sie doch ihre beiden Leckermäulchen,...falls nicht jemand kommt und mir wieder alle Arbeiten abnimmt.... wieder seufzte sie leise.

Ich möchte einmal eine gute Königin werden ....aber ob ich das jemals schaffe? Zweifel zeigten sich in ihrem Blick. Weisst du, jemand der mit dem Volk lebt, vor dem man sich nicht scheut ihn anzusprechen, nur weil der Rang höher ist. Ich bin nur eine einfache Frau Envi....ich komme aus dem Volk...aus einer kleinen Kate wenn du so willst und das möchte ich nie vergessen.

Langsam näherten sie sich dem Burgtor und sogleich verneigten sich die Wachen. Ihr werdet schon erwartet. meldete eine der Wachen und deutete auf einen jungen Pagen.

Ich soll euch den Weg weisen, Mylord, Mylady.... wenn ihr mir folgen würdet? erklärte dieser und erneut war die Hochachtung zu spüren die dem neuen Statthalter und seiner Familie entgegengebrachte wurde.


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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Di 27 Jul 2010 - 20:45

Bevor der junge Page sie erreichte sagte Envi nur leise zu Rouvena: Bist du dir wirklich sicher, dass du nur eine einfache Frau aus dem Volk bist ?, und er grinste ein bisschen verschmitzt vor sich hin wurde jedoch gleich wieder ernst als er den Pagen zunickte.

Sie wurden in einen Bereich der Burg geleitet den Envi noch nicht kannte. Auf diesem Gang waren wohl auch die Gemächer der Königin. Überall hingen prachtvolle Banner, teils aus Envis Werkstatt, teils schienen sie schon sehr alt zu sein. Schartige Schwerter und Schilde dekorierten den Gang bis der Page eine Tür öffnete und sie in einen geräumigen Raum bat. Zwei kleine Gruppen verneigten sich als Envi mit seiner Familie eintrat. Jeweils drei Personen, die rechts und links einer kleinen Trennwand standen. Eine stämmige Frau jedoch mit einem lieblichen runden Gesicht wie es typisch für diese Gegend war winkte Rouvena zu: MyLady, würdet Ihr bitte zu mir kommen ?, sagte sie freundlich. Im Gegenzug verneigte sich ein älterer Schotte vor Envi: MyLord, bitte auf diese Seite.

Sanft schob Envi seine Frau mit einem Lächeln zu der Schneiderin. Ich bin mir sicher sie wird dich wunderschön einkleiden mein Abendstern. Er selbst ging zu dem Schneider und seinen Gehilfen. Zunächst MyLord, begann der Schneider, ich habe die Ehre Euch mitzuteilen, dass Ihr nun durch Euren neuen Stand Anführer eines Clans geworden seid. Envi sah ihn ein bisschen verwundert an. Anführer eines Clans ? Meister, wollt Ihr damit sagen ich habe nun sozusagen einen neuen Clan gegründet nur weil mich der Rat zum Statthalter ernannte ?, fragte Envi noch immer verblüfft. Aye, MyLord, es kommt zwar nur noch selten vor aber in Eurem Fall ist dies geschehen. Als erstes müsst Ihr Eure Clanfarben wählen. Daraus werde ich mit meinen Gehilfen verschiedene Muster entwerfen von denen Ihr Euch eines aussuchen dürft. Welche Farben würdet Ihr bevorzugen ?

Während einer der Gehilfen Envi aus seinem Hemd heraus half dachte er nach. Seine Gedanken waren in seiner Heimat. Die Farbe des Königs war ein dunkles Blau und Weinrot, verziehrt mit Silber. Er dachte an seine Gewänder in der Heimat, aus feinem Zwirn und Seide nicht wie die teils doch groben Stoffe der Schotten aus guter Schafswolle. Ein bisschen vor sich hin schmunzelnd sah er dem Schneider zu wie er nun seine Masse des Oberkörpers nahm und sie einem seiner Gehilfen sagte, der sie auf einem grossen Pergament verzeichnete. MyLord ?, fragte er der Schneider und Envi wurde aus seinen Erinnerungen gerissen. Aye, gab er zunächst als Antwort, ein schönes dunkles Blau, ein sattes Weinrot und meint Ihr ein grau, dass in etwa Silber entspricht wäre möglich ?
Eine sehr gute Wahl MyLord, gab der Schneider zurück und besah sich die ausgeliehene Hose, die Envi noch trug. Verzeiht mir meine Offenheit MyLord, aber die Farben, die ihr im Moment an Eurem Leib tragt stehen Euch nicht. Ich habe da schon eine Idee wie wir aus den gewünschten Farben genau das Richtige für Euch weben können. Kurz darauf hatte er auch noch die letzten Masse von Envi genommen. Er klatschte zweimal in die Hände worauf der junge Page wieder den Raum betrat. MyLord, wenn Ihr mir nun bitte folgen würdet, sagte er erneut und Envi verliess den Raum um ihm zu folgen. Nur zwei Türen weiter öffnete er einen anderen Raum und liess den Statthalter eintreten.

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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Di 27 Jul 2010 - 23:40

So ganz verstand sie Envis Frage nicht, er wusste doch wie sie aufgewachsen war, und ganz gewiss war sie nichts besonderes wenn man von der Gabe absah, die sie in sich trug. Sie vergass es jedoch gleich wieder, als sie dem Pagen durch die Gänge folgten und am Ende eines Ganges ein grosses Zimmer betraten in dem mehrere Personen schon auf sie warteten.

Während Envi gleich von einem Herrn mit Beschlag belegt wurde, zog eine Frau sie hinter eine der Trennwände.

Mylady, mein Name ist Ryanna, ich soll eure Maße nehmen, damit der Schneider auch für euch einige Sachen anfertigen kann.
sagte sie beinah schon entschuldigend bevor sie mit messen und notieren begann.
Aber ich brauche höchstens ein oder zwei Röcke und vielleicht ein paar Blusen.... erklärte Rouvena zaghaft, doch sogleich wurde sie resolut unterbrochen.
Oh nein Mylady ihr braucht zusätzlich noch Kleider und Tücher und so allerlei in den Farben eures Gemahls. Für offizielle Anlässe oder wenn ihr euch im Ort sehen lasst. Ihr seid schliesslich nun wer. Ebenso wie euer Sohn. Seht ihr? Auch bei ihm werden die Maße genommen.
Ryanna hatte recht, auch Tarciryan war in den Händen eines Schneidergehilfen, machte sich aber nicht daraus, stellte Fragen über Fragen die von dem jungen Mann geduldig beantwortet wurden. Schliesslich waren alle Maße beisammen und Rouvena sah sich um.

Wo war der Liebste? Sollte sie warten? Oder heimgehn. Etwas ratlos war ihr Blick der durch den Raum schweifte und an der Tür hängenblieb.


Zuletzt von Rouvena am Mo 23 Aug 2010 - 14:13 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Rückkehr von Rouvena   Mi 28 Jul 2010 - 13:35

Ein Friseur stand mitten in dem Raum und strahlte den Statthalter an. MyLord, wenn Ihr Euch bitte setzen würdet, sagte er freundlich mit einer Verbeugung und deutete auf den Stuhl neben ihm. Seufzend nahm Envi Platz und der Mann besah sich Haare und Bart. Wenn Ihr mir die Bemerkung erlaubt MyLord, Ihr solltet nun etwas mehr auf Eure Haare achten, da muss ich leider ein paar Zentimeter abschneiden, sie sind völlig ausgefranst. Wenn es denn sein muss, gab ihm Envi wenig begeistert zurück, aber nicht zu kurz. Worauf der Mann nur lächelte und sich an die Arbeit machte. Mit einer groben Bürste versuchte er die Mähne seines Statthalters zu kämmen. Immer wieder zog und zupfte es auf Envis Kopf. Vielleicht hatte er nicht unrecht, öfters mal einen Kamm zu benutzen wäre wohl kein Fehler.

Dann begann er zu schneiden. Aus den Augenwinkeln sah Envi wie immer wieder kleine Büschel seiner Haarpracht zu Boden fielen. Es erinnerte ihn an den Tag vor seiner Krönung in Minas Tirith. Meister, sagte er nun in die Stille hinein, könnt Ihr auch Haare flechten ? Der Mann sah ihn erstaunt an und bejahte die Frage wollte dann aber wissen weshalb. Envi erklärte ihm was er gerne haben wollte und der Mann nickte zustimmen. Das steht Euch sicherlich ausgezeichnet, gab er als Antwort, aber sobald ich wieder etwas Form in Euren Kopf gebracht habe müssen wir Euch dafür die Haare waschen. Er zupfte und schnitt weiter und schliesslich sollte Envi etwas den Kopf anheben damit er auch noch seine Barthaare zurecht schneiden konnte.

Auf einen Wink des Meisters trat ein junger Bursche herbei und füllte eine grosse Schale mit warmen Wasser. Envi konnte nun nicht sehen was da weiter vor sich ging spürte jedoch plötzlich wie das Wasser über seinen Kopf lief. Mit erstaunlich sanften Händen, die Envi nicht erwartet hatte, wurde ihm nun im wahrsten Sinne des Wortes der Kopf gewaschen und es fühlte sich gut an. Nach einer Weile hielt ihm der Bursche eine weitere Schüssel vor die Brust damit er sich die abgeschnittenen Haare aus dem Gesicht waschen konnte. Kaum war dies geschehen als Envi auch schon ein weiches und vorgewärmtes Tuch spürte, dass ihn trocknete. Wieder glitt etwas wie eine Bürste durch seine Haare und der Meister begann die vordersten Strähnen zu feinen Zöpfen zu flechten, die er anschliessend am Hinterkopf miteinander verband. MyLord, das steht Euch ausgezeichnet, verkündete er nun als er sein Werk beendet hatte. Dort steht ein Spiegel, wenn Ihr Euch nun betrachten wollt.

Envi stand auf und sah sich an. Aye, ich bin wirklich sehr zufrieden Meister, sagte er mit einem zufriedenen Lächeln an den Mann und seine beiden jungen Gehilfen gewandt. Ich werde Eure Dienste in der nächsten Zeit sicherlich noch öfters in Anspruch nehmen. Der Meister strahlte über das ganze Gesicht und verneigte sich wieder. Der junge Page, der den Statthalter bisher immer geleitet hatte öffnete die Tür. Envi ging an ihm vorbei und war nun wieder auf dem Gang. MyLady erwartet Euch, sagte er und ging voraus. Sie kamen nun wieder in den anderen Raum und Envi strahlte seine geliebte Rouvena an.

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