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 Wie Captain Jack Sparrow nach Schottland kam - Seemansgarn

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Captain Jack Sparrow

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BeitragThema: Wie Captain Jack Sparrow nach Schottland kam - Seemansgarn   Mi 4 Nov 2009 - 17:42

Als ein Mann etwas wankend an der Kaimauer vorüber ging und dabei über einen Poller stolperte, mussten die im Hafen spielenden Kinder anfangen zu lachen. Vorallem weil dieser auch noch so lustig aussah. Garnicht, wie die Menschen, die sich hier sonst so herum trieben. Er hatte lange zottlige Haare, einen dreieckigen Hut auf und eine lustige Gangart.
Ein alter Seemann saß ebenfalls im Hafen und hörte das Gelächter der Kinder. Er kannte den Mann besser, welcher unbeirrt vom Stolpern seinen Weg von der Hafenkneipe zum "Alten Highlander" fortsetze. Der alte Mann, welcher grade dabei war seine Netze zu flicken rief zu den Kindern He! Ihr kleinen Bälger! Lacht man denn so über einen Ehrenmann, hinter seinem Rücken? Bei dem Wort Ehrenmann vielen die Kinder in ein noch größeres Gelächter. Es hatte den Eindruck, dass sie weder den alten Seemann, noch den lustig wankenden Mann ernst nahmen.
Ihr kennt wohl Captain Jack Sparrow nicht?! rief der alte Fischersmann und betonte dabei besonders das Wort Captain. Das weckte die Aufmerksamkeit der Kinder.
Dann kommt aber mal fluchs Herr, ihr unwissenden Landratten
Gespannt gesellten sich die Kinder zu Mann. Habt ihr noch nie von den Geschichten und Taten des großen Captain Jack Sparrows gehört? er blickte in die Runde seiner kleinen Zuhörer, welche sich gegenseitig anguckten, oder den Kopf schüttelten. Dann aber aufgepasst Kinder! Nicht, dass ihr noch einmal über einen der kühnsten Kapitäne lacht, die das Meer jemals gesehen hat.
Einst segelte er in der fernen Südsee mit seinem Schiff, welches das schnellste und gefürchteste war, dabei hatte er eine Mannschaft der wildesten und erfahrensten Männer unter sich. Es gibt viele viele Geschichten, über die Black Pearl und seinen Kapitän. Es wird von Goldschätzen erzählt, Kämpfe gegen Untote und Seeungeheuer...
die Augen der Kinder wurden vom Staunen immer größer ...kein Schiff auf dem Ozean konnte sicher sein vor dieser wilden Bande. Aber es kam wie es kommen musste. Die Englische Marine entsandte viele ihrer größten, schnellsten und best bewaffnetsten Schiffe um die Black Pearl zu jagen und samt ihrer Mannschaft zu versenken. Doch dem Captain entging das nicht, er hatte immer die neusten Informationen und wusste was los war. Wie er das angestellt hat, weiß man nicht, aber wahrscheinlich hatte er Freunde auf der Piraten Insel Tortuga, auf der alle Gerüchte, die über die 7 Weltmeere kusierten zusammen kamen. Jedenfalls musste er vor dieser Übermacht der Englischen Flotte fliehen. Denn nicht einmal er würde es schaffen in einer Seeschlacht gegen 3-4 hoch gerüstete englische Schiffe, mit ausgebildeten Soldaten zu bestehen und die Seewege wurden immer enger für die Piraten. Aber auch hier wusste Captain Jack Sparrow was zu tun war. Er segelte immer Richtung Nord-Ost. Er wollte für eine mehr oder weniger kurze Dauer wo anderst verweilen, bis sich die Situation in der Südsee wieder entspannen würde. Seine Mannschaft blieb auf Tortuga zurück und vergnügeten sich mit ihrem erbeuteten Gold. Nur ein treuer Begleiter Jack Sparrows segelte noch mit ihm. So kamen die beide irgendwann an die gefährlichen Küsten Schottlands. Da die Länderreien alle so leer und unbewohnt aussahen, entschlossen sich die beiden hier vor anker zu gehen. Nachdem sich herum gesprochen hatte warum das Schiff mit den zwei Fremden hier ist, begegneten die Schotten den zwei Südländern sehr freundlich, da man auch hier im Norden nicht besonderst gut auf die Engländer zu sprechen ist, wie ihr sicher wisst. die Kinder nickten, denn hier im Norden brauchte man kein Blatt vor den Mund zu nehmen um über die Engländer zu schimpfen. Viel zu viel war vorgefallen, um ein gutes Wort an ihnen zu lassen. So kam es also, dass er hier blieb. Dank seiner Navigationskenntnissen und damit einhergehende Fähikeit präziese Zeichnungen zu erstellen, wurde er gebeten Häuser zu planen und zu konstruieren. Jack Sparrow, tat das, aber wahrscheinlich auch nur, weil wir Schotten ihm dafür Rum oder auch mal Scotch vorbei brachten. Eigentlich wollte er nicht besonderst lang hier bleiben, weswegen er auch immer noch auf diesem Schiff da wohnt. Der alte Geschichtenerzähler zeigte auf ein großes im Hafen ankerndes Schiff, dass sicher schonmal bessere Zeiten miterlebt hatte, aber im Grunde genommen doch sehr prachtvoll und erhaben war. Doch leider ist sein treuer Begleiter hier verschwunden. Man munkelt er sei in irgendeiner Brennerei dem Whiskey verfallen, oder habe sich im Hochland verlaufen. Doch Jack Sparrow hat irgendwoher die Gewissheit, dass sein erfahrener Begleiter, den er für die Passage zurück braucht wieder kommen wird. Warum und wieso, das weiß man nicht so recht.
Hier seht also, dass es hier um einen Mann geht vor dem man sicherlich Erfurcht haben kann. Er hat viel getan für uns und viele Dinge erlebt, die wir normal Sterblichen uns wohl noch nicht mal erträumen können. So und nun wird es Zeit für euch und für mich. Es dämmert schon, seht zu, dass ihr nach hause kommt. Ich werde mich mal auf den Weg zum Alten Highlander machen...

Die Kinder standen auf und gingen los, dabei redeten sie wild durcheinander über das eben gehörte. Sicher würden sie Captain Jack Sparrow so schnell nicht mehr auslachen, sondern eher mit unzähligen Fragen löchern.
Der alte Seebär hingegen verstaute sein geflicktes Netz und ging in Richtung Taverne...
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